Anleitungen / Manuals
Schritt für Schritt durch unsere Produkte.
COMMERCE einrichten – Schritt für Schritt
Du hast COMMERCE installiert und Deine Lizenz aktiviert? Dann kann es losgehen.
Für die Grundeinrichtung musst Du kein WordPress-Profi sein. COMMERCE führt Dich durch die wichtigsten Bereiche und übernimmt viele technische Aufgaben automatisch.
Unternehmen einrichten
Öffne COMMERCE → Einstellungen → Unternehmen. Hinterlege Deinen Unternehmens- oder Shopnamen, Anschrift, Verkäuferland, E-Mail-Adresse und – soweit für Dich erforderlich – Steuernummer oder USt-IdNr.
Hier kannst Du auch Dein Firmenlogo und die Shop-Währung festlegen. Diese Angaben verwendet COMMERCE später unter anderem für Bestellungen und Rechnungen.
Steuern festlegen
Unter Einstellungen → Steuern entscheidest Du zunächst, ob Du regelbesteuert bist oder die Kleinunternehmerregelung verwendest.
Bei Regelbesteuerung legst Du Deine Steuerklassen fest und bestimmst eine primäre Steuerklasse. COMMERCE unterstützt Brutto- und Nettopreise sowie Verkäuferland- oder Ziellandbesteuerung; die eigentliche steuerliche Entscheidung bleibt aber bei Dir.
Shopseiten kontrollieren
COMMERCE benötigt vier Seiten: Shop, Warenkorb, Kasse und Danke-Seite. Diese werden bei der Einrichtung automatisch angelegt; fehlende Systemseiten können später wiederhergestellt werden.
Öffne Deinen Shop einmal im Frontend und kontrolliere, ob die Seiten mit Deinem Theme sauber dargestellt werden.
Produkte anlegen oder importieren
Unter COMMERCE → Produkte kannst Du Produkte direkt anlegen. Wenn Du bereits einen Shop besitzt, kannst Du alternativ Produkte aus einer allgemeinen CSV-Datei, einer Etsy-CSV, WooCommerce oder Shopify übernehmen.
Prüfe anschließend bei jedem Produkt mindestens Preis, Produkttyp, Bestand, Steuerklasse und – bei physischen Produkten – Versandprofil.
Bilder, Beschreibung, Kategorien und Personalisierungsfelder kannst Du natürlich ebenfalls ergänzen.
Versand einrichten
Für physische Produkte benötigst Du mindestens ein Versandprofil. Gehe zu Einstellungen → Versandprofile, erstelle beispielsweise ein Profil „Paket“ und wähle die Länder aus, in die Du tatsächlich versendest.
Für jedes Lieferland kannst Du Versandkosten, eine optionale Grenze für kostenlosen Versand und eine Lieferzeit hinterlegen. Danach weist Du das Profil Deinen Produkten zu.
COMMERCE berücksichtigt im Warenkorb nur Lieferländer, die für alle enthaltenen physischen Produkte möglich sind.
Zahlungsart auswählen
Unter Einstellungen → Zahlung kannst Du Banküberweisung, Mollie oder Stripe Checkout einrichten.
Für den Start reicht bereits eine korrekt eingerichtete Zahlungsart. Bei Mollie und Stripe solltest Du nach dem Eintragen der Zugangsdaten unbedingt die integrierte Verbindungsprüfung verwenden.
Für Stripe benötigt COMMERCE einen eingeschränkten API-Schlüssel sowie das Webhook-Signing-Secret.
Recht & Checkout verknüpfen
Unter Einstellungen → Recht & Checkout hinterlegst Du Deine Seiten für Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung, Muster-Widerrufsformular und Datenschutz.
Dafür kannst Du bestehende WordPress-Seiten oder öffentliche HTTPS-Adressen verwenden. COMMERCE speichert die für die Bestellung relevanten Rechtstexte zum Bestellzeitpunkt, damit spätere Änderungen nicht rückwirkend alte Bestellungen verändern.
Hier findest Du außerdem die Einstellungen für den Online-Widerruf und – sofern für Deine Produkte erforderlich – die Gewährleistungs- bzw. GARAN-Informationen.
E-Mails und Danke-Seite prüfen
Unter Einstellungen → E-Mails & Texte legst Du Absender, Benachrichtigungsadresse und optional ein E-Mail-Logo fest.
Du kannst die Nachrichten für Bestellung, Zahlung, Bearbeitung, Versand und Stornierung anpassen. Eine Vorschau und eine Testmail helfen Dir dabei, alles vor dem Start zu kontrollieren.
Dort passt Du auch die Texte der Danke-Seite nach einer erfolgreichen Bestellung an.
Eine echte Testbestellung durchführen
Jetzt kommt der wichtigste letzte Schritt: Öffne Deinen Shop wie ein Kunde.
Lege ein Produkt in den Warenkorb, gehe zur Kasse, wähle Versand und Zahlung und schließe eine Bestellung ab.
Kontrolliere danach im Backend die Bestellung, E-Mail, Steuerberechnung, Versandkosten und Rechnung.
COMMERCE verwaltet Bestellungen anschließend über den normalen Ablauf Zahlung offen → Bezahlt → In Bearbeitung → Versendet.
Danach kannst Du Deinen Shop schöner machen
Wenn die Grundeinrichtung steht, lohnt sich ein Besuch unter Einstellungen → Shop gestalten. Dort wählst Du zwischen Klassisch, Kompakt und Galerie, stellst die Spaltenzahl für Desktop, Tablet und Smartphone ein, bestimmst Deine Akzentfarbe und entscheidest zwischen Infinite Scroll, „Mehr laden“ und klassischer Seitennavigation.
Auch Suche und Kategorienfilter lassen sich dort ein- oder ausschalten.
Updates nicht vergessen
Unter WordPress → Plugins kannst Du für COMMERCE die automatischen Aktualisierungen aktivieren.
Damit erhält Deine Installation neue freigegebene COMMERCE-Versionen direkt über WordPress. Das Update-System prüft die bereitgestellten Pakete zusätzlich per SHA-256.
LinkYourShop Anleitung
Die LinkYourShop-Kurzanleitung wird hier später ergänzt.